Heimische Wildtiere

Unzählige Wildtiere bevölkern unsere Gärten, Wälder und Wiesen in Deutschland. Ob Insekten, Vögel, Reptilien oder Säugetiere - wir geben Ihnen faszinierende und spannende Einblicke in das Leben unserer tierischen Nachbarn und viele Tipps, wie ein harmonisches Zusammenleben im Einklang mit der Natur ermöglicht werden kann. Tauchen Sie ein in die Welt jenseits von Hund oder Katze und staunen Sie über die wundervolle Artenvielfalt unserer Heimat.

Goldschakal liegend
Der Goldschakal kann sich gut an verschiedene Umgebungen anpassen

Er ähnelt dem Wolf und war, ähnlich wie dieser, hierzulande praktisch ausgestorben. Seit 1997 ist er aber wieder da und hat sich seitdem still und leise in praktisch allen Bundesländern niedergelassen. Er sorgt jedoch für deutlich weniger Aufregung.

Rebhuhn Feld
Rebhühner bevorzugen pflanzliche Nahrung, z. B. Getreidekörner oder Gräser

Freilebende Rebhühner bekommt man mittlerweile nur noch selten zu Gesicht. Obwohl sich der einstige Steppenbewohner hervorragend an europäische Landschaften angepasst hat, gehen die Bestände dramatisch zurück.  

Mufflons im Gebirge
Trockene Gebirgslandschaften sind das Zuhause der Mufflons

Seine Heimat liegt in den trockenen und warmen Gebirgsregionen Korsikas und Sardiniens. In Deutschland liegt sein Zuhause weit verstreut in Wäldern und Heide. Wir Menschen werden die scheuen Tiere jedoch eher selten zu Gesicht bekommen.

Ente und Erpel
Zur Balzzeit versucht der Erpel, die Ente zu beeindrucken

Ab Herbst brezeln sich die Männchen auf und konkurrieren miteinander, damit sie von den Weibchen auserkoren werden. Die häufigste heimische Entenart ist an allen Gewässern in der Stadt und auf dem Land zuhause. Mehr dazu lesen Sie hier.

Seefrosch
Seefrosch

Ihr Gequake zur Balzzeit kann hellhörige Menschen mit einem Gartenteich durchaus um den Schlaf bringen. Denn nicht selten siedeln sich hier Frösche an – und bleiben. In Deutschland gibt es sieben verschiedene Arten.

Grashüpfer auf Sonnenblume
Bei Groß und Klein beliebt: der Grashüpfer

Er gehört zu den Heuschrecken und ist dementsprechend vor allem in den warmen Sommermonaten von Juni bis September zu sehen und zu hören, mit Glück sogar im heimischen Garten. Leider gelten viele Arten als gefährdet.

Kormoran mit gespreizten Flügeln
Ritual nach der Jagd

Nach der Jagd ist er leicht daran zu erkennen, dass er sich mit breit geöffneten Flügeln von der Sonne und dem Wind trocknen lässt. Leider hat er den Ruf, für den Rückgang bestimmter Fischarten verantwortlich zu sein – zu Unrecht.  

Zauneidechse
Zauneidechse

Wer an Eidechsen denkt, sieht sie auf sonnengewärmten Steinen in Südeuropa vor sich. Aber auch in Deutschland gibt es wenige Arten, die sich im Herbst und Winter jedoch weitgehend in ihr Winterquartier zurückziehen. Wir stellen Ihnen vier davon vor.

Aal
Im Laufe seines Lebens nimmt der Aal verschiedene Färbungen an

Sein komplexer und bis heute nicht komplett geklärter Lebenszyklus macht ihn leider sehr anfällig für Überfischung und Störungen. Kann er ihn jedoch vollenden, legt er bis zu 5.000 Kilometer ohne Nahrungsaufnahme zurück – um danach zu laichen und zu sterben.